Tipps & Highlights
Veranstaltungen in Hamburg, von uns empfohlen
Hamburg International Queer Film Festival vom 13.-18. Oktober 26

Das Hamburg International Queer Film Festival ist Deutschlands größtes und von Beginn an queeres Filmfestival. Immer im Oktober lockt es rund 13.000 Besucher*innen in die Hamburger Kinos, in Bars und zu diversen Veranstaltungen.
Anspruch der Filmtage ist es, dem Publikum vielfältige und aktuelle internationale Filmproduktionen zu zeigen. Die programmierten Filme beschäftigen sich mit relevanten Themen, erzählen spannende Geschichten und setzen sich mit unterschiedlichen Persönlichkeiten auseinander. Außerdem bietet das Festival ein Forum für eine gesellschaftlich engagierte, diskussionswürdige und anspruchsvolle Filmkultur. International sind die Filmtage gut vernetzt, weshalb jedes Jahr eine Menge Festivalengagierte aus anderen Ländern und natürlich die geladenen Filmgäste nach Hamburg anreisen.
Diese Mischung macht das Hamburg International Queer Film Festival zu einem Event, das sowohl für die queer Communities als auch für alle Film- und Kulturinteressierten von großem Interesse ist.
Harbour Front Literaturfestival ab 19. September
Harbour Front Literaturfestival startet am 19. September 2

Das Interesse an Literatur und Lesungen ist groß in Hamburg. Wie gut, dass es da u. a. das Harbour Front Literaturfestival gibt. Das Programm dieses Jahr startet offiziell am 19. September und endet am 11. Oktober. Ein paar Termin e finden schon vorab statt… Mit dabei sind u.a. Hang Kang, Olaf Scholz, Ildikó von Kürthy und Daniel Schreiber (die beiden sind im Harbour Front Dialog in der Laeiszhalle), Caroline Wahl und Christine Westermann, Jan Weiler, Cornelia Funke, Olli Dittrich, Francis Fukuyama, Maria Schrader, Elias Hirschl (fantastisches Buch „Schleifen“), Joschka Fischer, Charlotte Link, Campino, Dörte Hansen, Margit Auer, Nino Haratischwili, Robert Habeck, Katharina Thalbach und Julie Zeh. Das ist nur eine Auswahl aller Gästinnen und Gäste – ein spannendes Programm. Sollten Sie auf eine oder mehrere Lesungen Lust haben, schnell Karten besorgen. Einige der Veranstaltungen sind schon ausverkauft (meist gibt es dafür aber noch Restkarten an der Abendkasse).
UDOVERSUM im Stilwerk feiert Panik-Rocker und Hamburgs Ehrenbürger Udo Lindenberg

| Keine Panik! Udo Lindenberg ist ein Unikat und nun auch Hamburger Ehrenbürger. Zur Feier seines 80. Lebensjahrs gibt es in Hamburg u. a. diese Ausstellung: Udoversum. Hier können wir Udos Welt neu entdecken. Zu sehen sind bislang unveröffentlichte Exponate wie Bühnenoutfits, Instrumente, handgeschriebene Songtexte, Fotografien und persönliche Erinnerungsstücke. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Lindenbergs bildender Kunst: Seine berühmten Likörelle, mit Likör gemalte Werke, Skizzenbücher und weitere Werke aus dem Atelier geben spannende Einblicke in sein kreatives Schaffen. Eine neu produzierte Hörführung begleitet durch die Ausstellung und verbindet Musik, Malerei und Show. Dabei erzählt das UDOVERSUM nicht nur von Erfolgen, sondern auch von Brüchen, Neuanfängen und dem unverwechselbaren Mythos Udo Lindenberg. Die Ausstellung ist von Dienstag bis Samstag von 10-18 Uhr in der Großen Elbstraße 68 (im Stilwerk) geöffnet. Die Ausstellung ist bis zum 4. Oktober zu sehen. |
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Wegmarken jüdischer Geschichte – Ein Projektraum für Hamburg

Die jüdische Geschichte Hamburgs ist seit Beginn geprägt durch kulturelle, sprachliche und religiöse Vielfalt. Jüdische Lebenswelten wurden in den selbstständigen Städten Altona und Hamburg durch unterschiedliche Gesetzgebungen bestimmt. Sie prägten Selbstbehauptung, Kampf um Bürgerrechte und den Umgang mit der nichtjüdischen Gesellschaft. Auch der Hafen und seine Handelsmöglichkeiten waren wichtige Faktoren im Leben der Hamburger Jüdinnen und Juden. Aber wie und wo wird diese besondere jüdische Geschichte Hamburgs erzählt?
Seit 130 Jahren haben jüdische und nichtjüdische Akteur*innen Sammlungen und Ausstellungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln und an verschiedenen Orten initiiert. Ebenso lange gibt es eine Diskussion über ein eigenes Jüdisches Museum für Hamburg – sie wird seit 2024 erneut geführt. Dies ist Anlass für den Projektraum im Altonaer Museum, der ausgewählte Wegmarken der reichen jüdische Geschichte und Gegenwart erzählt.
