Tipps & Highlights

Veranstaltungen in Hamburg, von uns empfohlen

5. September: Lange Nacht der Literatur: Lesung von Line Baugstø in der Hanseatin

Am 5. September 2026 zeigt die Hamburger Literaturszene, was sie zu bieten hat: Die Lange Nacht der Literatur findet – was für ein Glück! – schon zum 13. Mal statt und lädt von 12 bis 24 Uhr zur literarischen Entdeckungstour durch die Stadt ein. Über 30 Veranstalter*innen, darunter zahlreiche unabhängige Buchhandlungen öffnen ihre Türen für Lesungen, Gespräche und Begegnungen. Auch die Hanseatin ist mit dabei, wie fast immer. 

Bei uns liest um 19 Uhr auf Einladung der Norwegischen Übersetzerinnen 

Line Baugstø (Karten gibt es hier: www.geschichten-aus-norwegen.com, der Eintritt kostet 10 Euro). Die Veranstaltung wird gefördert von NORLA Norwegian Literature Abroad.

Line Baugstø liest aus „Evil Grandma“ und es wird sicher ein vergnüglicher Abend… denn Großmutter will nicht auf die Enkel aufpassen, sondern ihre Freiheit …

Ab 21.30 Uhr kann, wer will, den Abend im Literaturhaus ausklingen lassen. Dann werden auch die Gewinner*innen der Hamburger Buchhandlungspreise gekürt.

Phototriennale 2026 – noch bis 22. September

Die 9. Triennale der Photographie Hamburg 2026 mit dem Titel Alliance, Infinity, Love – in the Face of the Other feiert ab dem 5. Juni das kreative Potenzial von Verbundenheit, Unendlichkeit und Liebe und ruft gleichzeitig zur Verantwortung gegenüber dem Anderen auf. 

Das Festival möchte ein breites Spektrum fotografischer Stimmen sichtbar machen – etablierte wie aufstrebende, beachtete wie übersehene –, die vorherrschende Narrative herausfordern, vergessene Perspektiven zurückholen und Brücken über soziale und kulturelle Bruchlinien hinweg schlagen.

Ausstellungen gibt es u. a. in den Deichtorhallen, der Kunsthalle, dem Bucerius Kunstforum, dem Kunsthaus und dem Kunstverein Hamburg, dem Museum der Arbeit, dem MARKK und dem Museum für Kunst und Gewerbe.

Harbour Front Literaturfestival ab 19. September

Harbour Front Literaturfestival startet am 19. September 2

Das Interesse an Literatur und Lesungen ist groß in Hamburg. Wie gut, dass es da u. a. das Harbour Front Literaturfestival gibt. Das Programm dieses Jahr startet offiziell am 19. September und endet am 11. Oktober. Ein paar Termin e finden schon vorab statt… Mit dabei sind u.a. Hang Kang, Olaf Scholz, Ildikó von Kürthy und Daniel Schreiber (die beiden sind im Harbour Front Dialog in der Laeiszhalle), Caroline Wahl und Christine Westermann, Jan Weiler, Cornelia Funke, Olli Dittrich, Francis Fukuyama, Maria Schrader, Elias Hirschl (fantastisches Buch „Schleifen“), Joschka Fischer, Charlotte Link, Campino, Dörte Hansen, Margit Auer, Nino Haratischwili, Robert Habeck, Katharina Thalbach und Julie Zeh. Das ist nur eine Auswahl aller Gästinnen und Gäste – ein spannendes Programm. Sollten Sie auf eine oder mehrere Lesungen Lust haben, schnell Karten besorgen. Einige der Veranstaltungen sind schon ausverkauft (meist gibt es dafür aber noch Restkarten an der Abendkasse).

UDOVERSUM im Stilwerk feiert Panik-Rocker und Hamburgs Ehrenbürger Udo Lindenberg

Keine Panik! Udo Lindenberg ist ein Unikat und nun auch Hamburger Ehrenbürger. Zur Feier seines 80. Lebensjahrs gibt es in Hamburg u. a. diese Ausstellung: Udoversum. Hier können wir Udos Welt neu entdecken. Zu sehen sind bislang unveröffentlichte Exponate wie Bühnenoutfits, Instrumente, handgeschriebene Songtexte, Fotografien und persönliche Erinnerungsstücke. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Lindenbergs bildender Kunst: Seine berühmten Likörelle, mit Likör gemalte Werke, Skizzenbücher und weitere Werke aus dem Atelier geben spannende Einblicke in sein kreatives Schaffen. Eine neu produzierte Hörführung begleitet durch die Ausstellung und verbindet Musik, Malerei und Show. Dabei erzählt das UDOVERSUM nicht nur von Erfolgen, sondern auch von Brüchen, Neuanfängen und dem unverwechselbaren Mythos Udo Lindenberg.
Die Ausstellung ist von Dienstag bis Samstag von 10-18 Uhr in der Großen Elbstraße 68 (im Stilwerk) geöffnet. Die Ausstellung ist bis zum 4. Oktober zu sehen.
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Wegmarken jüdischer Geschichte – Ein Projektraum für Hamburg

Die jüdische Geschichte Hamburgs ist seit Beginn geprägt durch kulturelle, sprachliche und religiöse Vielfalt. Jüdische Lebenswelten wurden in den selbstständigen Städten Altona und Hamburg durch unterschiedliche Gesetzgebungen bestimmt. Sie prägten Selbstbehauptung, Kampf um Bürgerrechte und den Umgang mit der nichtjüdischen Gesellschaft. Auch der Hafen und seine Handelsmöglichkeiten waren wichtige Faktoren im Leben der Hamburger Jüdinnen und Juden. Aber wie und wo wird diese besondere jüdische Geschichte Hamburgs erzählt?

Seit 130 Jahren haben jüdische und nichtjüdische Akteur*innen Sammlungen und Ausstellungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln und an verschiedenen Orten initiiert. Ebenso lange gibt es eine Diskussion über ein eigenes Jüdisches Museum für Hamburg – sie wird seit 2024 erneut geführt. Dies ist Anlass für den Projektraum im Altonaer Museum, der ausgewählte Wegmarken der reichen jüdische Geschichte und Gegenwart erzählt.

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